Gemeinsames Genießen erweitert dein Repertoire der Genussmomente um ein vielfaches. Das gilt natürlich besonders für den spannenden Spielgenuss.

Spielst du gerne? Ja? Ich nicht. Und doch: Wenn man mich erst mal überredet hat, macht es mir richtig Spaß. Zuweilen kann ich sogar Ehrgeiz zeigen, wenn es am Ende ums Gewinnen geht.
Kann Spielen auch Genuss sein? Passen denn Spannung und Genießen überhaupt zusammen? Und wenn man nicht alleine spielt, wer ist der ideale Gegner?

Zum Anfang etwas über Spiel und Ernst

Vom Ernst der Arbeitswelt gefangen, spielen Erwachsene meist nicht so gerne wie die Kinder. Doch das ist ganz normal. Denn das genetische Programm der meisten Säugetiere sieht nun mal vor, dass sie die Welt zuerst einmal erkunden und großteils spielerisch erobern. 

Spielen – auch in der Tierwelt die Vorstufe zum Ernst des Lebens

Wenn junge Wölfe vor der Höhle ihren Kampf trainieren und miteinander raufen, dann halten wir das für normal  und typisch. Der alte Wolf, der spielt nicht mehr. Der hat ganz andre Sorgen.
In einer Umwelt allerdings, die nicht so rau ist, spielen auch Tiere, die erwachsen sind. Wir kennen diese Bilder von Fischottern, die immer wieder einen Hügel runter rutschen  oder von ausgelassen springenden Delphinen, wenn sie ein Schiff begleiten.

Als Menschen haben wir das Glück, uns ganz bewusst die Zeit zu nehmen und mitten in der rauen Welt der Wölfe mal eine Zeit lang Fischotter zu sein. Wir hätten wohl viel öfter als wir meinen die Wahl, uns fürs Genießen zu entscheiden und fürs Spielen.
Ich kenne das, es gibt fast immer tausend andre Dinge, die wichtiger erscheinen. Doch, wer im  Spielen einen Sinn gefunden hat und seinen Wert erkennt, der wird daran auch seine Freude haben und dabei auch den einen oder anderen Genussmoment erleben.

Wie findet man im Spielen Sinn

Erinnerst du dich noch an die Coronavirus-Quarantänezeit ? Da konnte es nach ein paar Wochen Hausarrest schon sein, dass auch der letzte Spielemuffel plötzlich den Sinn am Spiel entdeckt hat. Zum einen ging es in diesem Fall um Zeitvertreib und andrerseits um Abwechslung.

Ach! Abwechslung ? Das war doch eine der Bedingungen, damit Genießen glücklich machen kann. Das klingt schon mal sehr gut. Da gibt’s Gemeinsamkeiten.

Nachdem Genießen immer auch voraussetzt, dass man mit Sicherheit auf seine Kosten kommt, ist spielen wohl besonders sinnvoll, wenn man erwarten kann, dass alle freudigen Momente eines Spiels die ärgerlichen übertreffen.
Wer erst zum Spaß am Spielen finden muss, ist also gut beraten, sich gut zu überlegen, was seine Freude an dem Spiel so steigern kann, dass sich der Stress, der vorgegeben ist, wenn es um Siege oder Niederlagen geht, so gut wie möglich minimiert.
So ist  Geselligkeit in einer netten Runde schon die halbe Miete. Es gibt nichts Besseres als Spielepartner, die ein Kartenspiel nicht allzu ernst auffassen und es als Anlass sehen, sich zu unterhalten, davor, dabei oder danach.

In geselliger Runde macht das Spielen noch mehr Spaß

Welches Spiel zur Eingewöhnung?

Für alle, die nur selten spielen, eignen sich Spiele gut, die vorwiegend auf Glück beruhen. Wenn beim Mensch-ärgere-dich-nicht die Würfel nicht so fallen wie sie sollen, versagt sogar beim Spiele-Champ die beste Strategie. Die Schadenfreude ist gerecht verteilt.

Wer neben Klassikern auch mal was Einfaches und trotzdem Neues ausprobieren will, der sollte es einmal mit einer Ludothek versuchen. Das ist eine Bibliothek mit Spielen statt mit Büchern. Dort gibt es viel mehr Auswahl als im Shop und  man hat Zeit, den eigenen Genießertyp in Sachen Spiel herauszufinden. Man wird dabei auf Wunsch von Spielefreaks beraten, die wissen wie der Hase hoppelt.

Manches Spiel braucht viel Übung, um es genießen zu können.

Fürs eine oder andre Spiel braucht es gewisse Fertigkeiten und Know How. Da sucht man sich am besten Mitspieler auf ähnlichem Niveau, wenn man noch nicht so spielerfahren ist. Sonst ist das nicht so lustig, außer man ist Masochist; So mancher findet einen Lehrmeister mit viel Geduld, der durch die liebevolle Art zu loben und zu  trösten  den erst mal fehlenden Genuss ersetzen kann. Das ist natürlich etwas anderes.

Ein gutes Spiel zur rechten Zeit

Wie fürs Genießen gilt auch für das Spielen: Wieviel Vergnügen ein Spiel macht,  ob es als „gut“ empfunden wird, das ist vor allem Sache des persönlichen Geschmacks. Quizspiele sind bei vielen sehr beliebt und Kartenspiele gibt’s für jedes Alter. Die Klassiker wie UNO und Monopoly sind immer noch ein Renner, viele von ihnen kann man auch schon über Internet mit andren spielen.

Geisterspiele wie zu Coronazeiten? Nicht in der virtuellen Welt

Wenn es dem gemeinsamen Genießen dient, ist auch die Spielkonsole eine Option. Warum nicht ? Ein Fußballfan wird bestimmt viel Spaß erleben, wenn er es mit den meisterhaften  Simulationen der realen Welt versucht. In der Playstation-Welt gibt es auch viele andere Spiele, wo man von seinen Jüngsten noch was lernen kann. Genießen hängt hier allerdings auch oft mit Können eng zusammen und ob die Kids mit uns geduldig sind? …Das muss man sehn.

Spielen als Option, die Freizeit zwischendurch gemeinsam innerhalb der eigenen vier Wände genussvoll zu verbringen, hat ewig lang schon Tradition. Viele, die diese Art der Unterhaltung über Jahre pflegen, schreiben die anhaltende Freude dran dem Umstand zu, dass sie es regelmäßig tun.
Der Spieleabend einmal in der Woche oder ein Spielenachmittag pro Monat, verbunden mit ein bisschen Quatsch und Tratsch, das ist ein brauchbares Rezept für fröhliche Genussmomente.

Schon überzeugt? Probier es einfach aus , …

Gib dir den Genussmoment – Genießen bringt Glück

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